Probenmailing mit Sachets und Minis: Proben in Versandtaschen packen lassen für Endkunden und Panels
Zwei bis drei Sachets, Minis oder Tester mit einer Karte in der Versandtasche an Endkunden, Panelteilnehmer oder Abonnenten – die häufigste Kampagne im Probenversand. Wir packen sie nach Ihrer Empfängerliste für 20 ct bis 40 ct je Sendung (Richtwert – Angebot nach Anfrage und Muster); im Sendungsrechner ist sie mit rund 62 Sekunden Handarbeit voreingestellt. Die Referenzsendung je Empfängergruppe liegt am Tag nach dem Wareneingang zur Fotofreigabe vor, danach laufen die Stationen.
Richtwert 202620 ct – 40 ct je Sendung · rund 62 s Handarbeit je Sendung (Voreinstellung im Sendungsrechner)
Versandtasche
3 Positionen + Karte/Beileger
1–2 Empfängergruppen
Endkunden, Panel, Abonnenten
Probenmailing
Woraus besteht die Sendung?
Was liegt in der Versandtasche? Typisch sind drei Positionen: zwei Sachets einer Pflege- oder
Nahrungsergänzungslinie und eine Mini-Tube, ein Tester oder ein Riegel im Probenformat. Dazu kommt eine Karte, die als letzte
Lage mit der Vorderseite zur Öffnung eingelegt wird, damit der Empfänger zuerst Ihre Botschaft liest.
Wie schwer ist eine solche Sendung? Als Beispielzahl: drei Sachets, Karte und Papiertasche ergeben ein
Referenzgewicht von rund 86 g. Fehlt ein Sachet, fällt die Sendung an der Zählwaage aus dem Toleranzfenster und wird ausgesteuert,
bevor sie ein Etikett bekommt.
Wie schützen wir Minis und Tuben? Sachets sind flach und unempfindlich, Minis mit Schraubdeckel oder Klappverschluss
dagegen nicht. Bei der Referenzsendung drücken wir die gefüllte Tasche flach und prüfen, ob Deckel und Siegel halten; die Tube liegt
quer zur Klebelasche.
Was liefern Sie – Datei, Stückliste, Proben?
Welche Spalten braucht die Empfängerliste? Eine Zeile je Sendung als CSV oder Excel: Anschrift
nach den Vorgaben Ihres Versenders, Land (DE oder AT), Empfängergruppe bzw. Variante, Versandart und – wenn die Karte einen
individuellen Satz trägt – den Beilegertext als eigene Spalte. Die Empfängerliste stellen Sie: Wir kaufen, mieten oder selektieren keine Adressen und versenden keine E-Mails.
Was steht in der Stückliste? Je Gruppe eine Zeile pro Position mit Artikelbezeichnung, Menge je Sendung und
Reihenfolge in der Tasche, dazu die Karte als letzte Position. Planen Sie eine kleine Reserve je Probe ein; sie ersetzt beschädigte
Sachets und deckt spätere Nachsendungen aus dem Restbestand.
Wie sollen die Proben gekennzeichnet sein? Jeder Umkarton trägt Artikelname, Variante und Stückzahl, bei
ähnlichen Sachets zweier Gruppen zusätzlich einen farbigen Punkt.
Wie wird gepackt, gewogen und übergeben?
Wie läuft die Packstrecke? Die erste Station legt die Proben nach Stückliste bereit, die zweite füllt
die Tasche und legt die Karte obenauf, die dritte verschließt. Am Ende jeder Station steht die Zählwaage gegen das Referenzgewicht;
alle 250 Sendungen öffnet die Schichtleitung eine Tasche und vergleicht sie mit Datei und Muster.
Wer druckt die Etiketten, wie wird sortiert? Versandetiketten kommen als Druckdatei aus Ihrem Versenderkonto, oder wir drucken Adress- und Versandetiketten aus Ihrer Datei nach den Vorgaben Ihres Versenders. Sortiert wird nach Versender, Versandart
und Land; Behälter und Paletten tragen Mengenaufkleber, jede Übergabe bekommt ihre Versandliste als Datei. Den Versand an die Empfänger übernimmt Ihr Paketdienst oder Postdienstleister unter Ihrem Vertrag: Versandkosten sind nicht Teil unseres Angebots; wir übergeben die Sendungen palettiert, nach Versender und Land sortiert.
Woran Kampagnen dieser Art scheitern – und was wir dagegen tun
Zwei Varianten ohne Kennzeichnung: Sachets für trockene und fettige Haut sehen gleich aus – wir bitten vor dem Start um eine eindeutige Markierung je Umkarton.
Tasche zu knapp bemessen: Eine volle Tasche wölbt sich, der Klebestreifen hält schlecht.
Übergewicht gegen die Vorgabe des Versenders: Eine größere Karte oder ein schwereres Mini kann die Sendung über seine Grenze bringen – deshalb wiegen wir das Muster vor der Freigabe.
Karte in der falschen Gruppe: Karten je Gruppe liegen getrennt an der Station, die Zählwaage erkennt fehlende, die Stichprobe falsche.
Restmengen ohne Anweisung: Übrige Sachets bleiben eingelagert, bis Sie schriftlich über Rückführung oder Nachsendung entscheiden.
Wo diese Kampagnenart bei uns endet: Sachets und flache Warenmuster im Standardkuvert laufen als Kuvertierung über apool.de; hier geht es um Versandtasche, Polsterumschlag, Faltkarton und Paket. Die Variante im flachen Umschlag finden Sie auf apool.de.
Beispiele aus der Praxis
Sendung
Worauf es ankommt
Haarpflege-Probenmailing an Bestandskunden
Zwei Sachets plus Mini-Shampoo; Varianten nach Haartyp in einer Spalte, farbige Markierung je Umkarton.
Panelversand eines Proteinriegels
Drei Riegel in der Tasche, Fragebogen-Karte zuletzt; eine Gruppe, eine Referenzsendung.
Duftproben an Abonnenten
Drei Duftstreifen-Sachets und Karte; flach, bruchfest, Referenzgewicht knapp über dem der leeren Tasche.
Kostenbeispiel je Sendung Richtwert 2026
Versandtasche mit drei Sachets und Karte · Proben und Verpackung aus Cloppenburg, nächster Betrieb Záchlumí
Auflage24.000 Sendungen · Versandtasche mit 3 Positionen und Karte · 62 s je Sendung
Kommissionieren, Versandtasche verschließen, Versandetikett (24.000 × 62 s = 413 h × 16,50 €)6.820 €
Handarbeit gesamt6.820 € = 28,4 ct je Sendung
Einrichtung der Packstationen, einmalig60 €
Transport hin (4 Paletten, 679 km) und zum Depot des Versenders (5 Paletten)1.746 €
Gesamt netto (ohne Versandkosten, Proben und Versandverpackung)8.626 € = 35,9 ct je Sendung
Laufzeit ab Freigaberund 5 Arbeitstage (plus Referenzsendung am Tag nach dem Wareneingang)
Richtwert – Angebot nach Anfrage und Muster · Handarbeit mit 16,50 € je Stunde gerechnet; Versandverpackung beigestellt oder beschafft mit Beleg + 8 %. Eigene Kampagne im Sendungsrechner durchrechnen
Zeitplan
DateiAV-Vertrag, danach Empfängerliste mit Varianten-Spalte und Stückliste je Gruppe
WareneingangSachets, Minis, Karten und Taschen per Spedition, gebucht binnen 24 Stunden; Zählung und Fehlmengenmeldung
Referenzsendungje Gruppe mit Referenzgewicht und Fotofreigabe am Tag nach dem Wareneingang
Fertigstellungim Kostenbeispiel rund 5 Arbeitstage an den Stationen
ÜbergabeVersandliste, Paletten nach Versender und Land sortiert, Abholung oder Spedition zum Depot
Eilaufträge auch am Wochenende und an Feiertagen – Zuschlag 25 % (Richtwert – Angebot nach Anfrage und Muster).
Aus der Praxis
Ein Hersteller von Haarpflege aus Ostwestfalen verschickte 9.500 Versandtaschen an Bestandskunden in zwei Gruppen – Sachets für feines und für kräftiges Haar. Beim Wareneingang fehlte auf zwei Umkartons die Variantenangabe; wir meldeten das vor dem Start. Die Zählwaage steuerte 23 Taschen aus, meist mit doppelter Karte. Die Handarbeit lag bei rund 164 Stunden, das Projekt mit Einrichtung und Transport bei 3.464 €, also 36,5 ct je Sendung (Richtwert – Angebot nach Anfrage und Muster).
Richtwerte: Richtwerte 2026 – unverbindlich. Ihr konkretes Angebot erhalten Sie nach Anfrage und Muster. Alle Preise netto zzgl. USt. – bei Leistungen an Unternehmen in Deutschland gilt das Reverse-Charge-Verfahren (§ 13b UStG), es fällt keine tschechische Mehrwertsteuer an.
Fragen zu Probenmailing
Ab welcher Auflage lohnt sich ein Probenmailing in der Versandtasche?
Eine feste Untergrenze gibt es nicht. Bei kleinen Auflagen fällt die einmalige Einrichtung der Packstationen (60 € bis 180 €, Richtwert – Angebot nach Anfrage und Muster) stärker ins Gewicht.
Können zwei Varianten in einer Kampagne laufen?
Ja. Jede Variante bekommt eine eigene Empfängergruppe, eine eigene Stückliste und eine eigene Referenzsendung; in der Datei genügt eine Spalte mit dem Gruppenkürzel.
Wer bestimmt, welche Tasche verwendet wird?
Sie – nach Inhalt und Vorgaben Ihres Versenders. Auf Wunsch beschaffen wir die Taschen nach Ihrer Spezifikation und rechnen sie mit Beleg und 8 % Handlingzuschlag ab (Richtwert – Angebot nach Anfrage und Muster).
In welchen Leistungen kommt diese Kampagnenart vor?
Versandtasche, Polsterumschlag oder Faltkarton: welche Hülle Proben heil, dicht und vollständig ankommen lässt – mit Tipps gegen Auslaufen und typischen Fehlern bei der Wahl.
Wie das Referenzgewicht je Gruppe entsteht, wie eng die Toleranz sein darf, was bei einem Stopp passiert und warum vertauschte Varianten nur Kennzeichnung und Stichprobe finden.
Nennen Sie Auflage, Positionen je Sendung, Versandverpackung, Beileger, Empfängergruppen, Länder und Ihren Versender: Sie erhalten den Preis je Sendung, den Termin der Referenzsendung und die Fracht bis zum Depot Ihres Versenders. Elisabeth Zachová spricht Deutsch, Mo–Fr 7:00–17:00 Uhr.